Wie Du mit Drogenkonsum umgehst

Juli 4, 2016 0 Comments Ich-Training 612 Views

Es macht wenig Sinn, dir aufzuführen welche Folgen Gras, Alkohol, Kokain und Co haben. Es ist wie mit dem rauchen von Zigaretten: Raucher lesen bei jeder neuen Packung die Auswirkungen, doch niemanden interessiert es. Folgen von falschem Verhalten tangieren (berühren) den Menschen immer erst dann, wenn die Folgen schon eingetreten sind. Somit erspare ich mir die Krankheitsbilder und komme direkt zur Sache.

DROGENKONSUM – Ein paar Mythen: Konsum bringt Argumente.

„Ich trinke, kiffe, rauche, schmeiße oder ziehe nur weil es mir Spaß macht!“

Alles schön und gut. Wie oft machst du es denn? Natürlich geht es nicht darum, alles NIE WIEDER zu tun. Natürlich gibt es Studien, die Koks, Gras und Co in irgendeiner Weise gut darstellen mit „Gedankenerweiternder Wirkung“. Es geht um die Kontinuität und die traurige Selbstverständlichkeit die sich in dein Leben eingeschlichen hat, zu konsumieren.

„Drogen führen Menschen zusammen die Spaß haben wollen“

DIE WAHRHEIT: Drogen führen Menschen zusammen, „die sich berauschen wollen“. Aus Rausch entsteht Spaß – logisch. Kannst du also nur noch Spaß haben, wenn du dich berauschst? Das ist doch die Frage. Alles andere ist argumentieren, warum du es nicht lassen kannst.

„Ich möchte dem Alltag entfliehen“

Umso älter du wirst, desto schwerer wird dein Rucksack, korrekt. Wir leben in einer sehr dynamischen Zeit in der Liebe durch Auswahlüberfluss erstickt, Medien dich durchgehend mit Problemen konfrontieren und jeder etwas besondere darstellen/erreichen möchte – Ausrufezeichen. Aber – Was hast du denn vor dieser Zeit gemacht, wenn du deinem Alltag entflohen bist? Was machen Menschen die nicht konsumieren?

„Feiern macht ohne kein Bock“

Genau. Aus diesem Grund liest du das Ganze hier zum Beispiel. Ja du bist in gewisser Form Drogenabhängig, doch davor wegzulaufen und zu warten dass du „irgendwann mal aufhörst“ ist nicht die Lösung.

Konsumieren ist eine Mischung aus Aufrechterhaltung des Suchtverhaltens und Angst vor Entzugserscheinungen.

Du denkst in bestimmten Situationen (Feiern, „chillen“ mit Freunden, Abends, manche den ganzen Tag…), mit bestimmten Gefühlen oder Körperempfindungen (Angst, Ärger oder Niedergeschlagenheit / Anspannung, Unruhe, Entzugserscheinungen, Einsamkeit usw.), dass du rauchen, trinken, Tabletten „schmeißen“ oder „ziehen“ musst.

Du verbindest folglich ein auslösendes Ereignis mit deinem Konsum. Zwei Faktoren sind ausschlaggebend: Gewohnheit und Verlangen.

DROGENKONSUM – Deine Gewohnheit

Du bist schon längere Zeit daran gewöhnt auf bestimmte Ereignisse, Gefühle oder Körperempfindungen mit Konsum zu reagieren. Es ist ein Automatismus mit eingefahrener Denkgewohnheit, die deine Reaktion auslöst. Oft ist es auch dein Umfeld, das dich in diese Situationen drängt.

ICH WILL WENIGER DROGEN NEHMEN – Dein Verlangen

Da du an den Konsum in diesen Momenten gewöhnt bist, entsteht nach öfterem vermeiden eine Entwöhnungserscheinung. Folglich suchst du wieder Argumente, um zu konsumieren. Du spürst ein Verlangen nach der inneren Betäubung und setzt deinen Konsum weiter fort.

Es gibt verschiedenen Vorgehensweisen, um dich von Drogen abzubringen. Am effektivsten sind und bleiben in diesem Falle geschulte Ärzte (Psychologen oder Heilpraktiker).

Wie du anfängst ein Leben ohne Drogen zu führen

Um wirklich nun etwas aus diesem ersten Artikel zum Thema Drogen mitzunehmen, setze dich mit diesen 3 Tipps auseinander.

Verändere auf Dauer deinen Umgang

Nur du alleine kannst an deiner Veränderung deiner inneren Bewertung von Drogen arbeiten. Hör auf, bei deinen Freunden, die selber konsumieren, nach Hilfe zu suchen. Sie werden dich nicht davon abbringen. Wenn du es anpacken möchtest, musst du Abstand von den Ereignissen und Menschen nehmen die dich dazu bringen. So hart es nun klingen mag. Wenn du davon überzeugt bist, dass es „echte Freunde“ sind, werden sie es auch bleiben ohne Konsum. Viele erkennen nach gewisser Zeit erst, dass es eher nur Freunde waren die eine Gemeinsamkeit geteilt haben, nämlich ihr Leben mit Drogen zu betäuben. Zum Beispiel: Melde dich bei alten Freunden, mit denen du vor deinem Konsum-Film zu tun hattest oder mache mehr mit denen die „weniger“ oder keine Droge in diesem Ausmaß konsumieren.

Finde wieder Freude an anderen Ereignissen

Warum viele nicht damit aufhören können, liegt auch daran, dass ihnen die Freude an „normalen“ Ereignissen verloren gegangen ist. Suche dir Aktivitäten mit denen du keinen Konsum verbindest, vielleicht gibt es Dinge die du früher gerne gemacht hast. Es ist wichtig, dass du anfängst deinen Alltag selber in die Hand zu nehmen und dem Konsum durch anderes Verhalten einen Strich durch die Rechnung zu machen. Solltest du merken, dass es wirklich nicht mehr ohne geht und du aus diesem Tief nicht raus kommst, warte bitte nicht, sondern suche einen qualifizierten Psychologen und traue dich eine Therapie.

Suche neue „gute“ Süchte!

Wenn du ein Suchtmensch sein solltest, suche dir Süchte die dich stärken, nicht schwächen.

Sport

Ja Sport macht süchtig. Ich denke die Vorteile von Bewegung muss ich dir hier nicht aufführen. Es ist nur wichtig, dass du deine Chancen zu Veränderung hier wahrnimmst. Besuche Yoga-Kurse, bau Muskeln auf oder bekomme endlich dein Fett weg. Ohne die ganzen geldgeilen Web-Stars, bewege dich einfach erst mal wieder mehr und verändere deine Interessen.

Meditation

Meditation ist schon länger nicht nur noch etwas für Mönche und esoterische Regentänzer. Dein Gehirn hat Bereiche, die für positive Emotionen (Glück und Freude) zuständig sind. Studien belegen, dass häufiges meditieren die Bereiche in diesen Gehirnarealen verbessert und  Selbstheilungsprozesse deines Körpers in Gang setzt. Probiere es einfach aus und informiere dich im Internet.

Solltest du nur auf „esoterische Regentänzer“ stoßen, kannst du auch gerne den Artikel bei Facebook kommentieren und nach Hilfe zur Meditation fragen. Ich werde in der nächsten Zeit auch zu diesem Thema einiges raushauen.

Beste Grüße,

Trainier Dein Ich

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