Wie Du besser mit Worten anderer umgehst

Dezember 14, 2015 0 Comments Ich-Training 900 Views

„Die meisten Menschen scheinen das verzweifelte Bedürfnis zu haben, beliebt zu sein, gemocht zu werden und den Eindruck zu erwecken, dass sie nichts aus der Ruhe bringen kann. Sie tragen ein Leben lang den Wunsch mit sich herum und wollen unbedingt die Anerkennung und Sympathie der anderen.“(S.66-67 Buch: s.u.)
Oft ist es sehr unangenehm, wenn dein Umfeld in gewissen Maßen anfängt, dir mit verletzenden Worten die Stimmung zu vermiesen. Sei es in der Schule, auf der Arbeit oder im Alltag, es schmerzt. Natürlich geht jeder anders damit um, nur niemand kann leugnen, dass Worte eine enorme Macht besitzen. In Komplimenten ist es schön, doch das Negative brennt sich bei der Masse deutlich stärker ein.

„Worte können mir ja nichts anhaben“,…

doch die Realität sieht anders aus. Es ist extrem wichtig, dass du verstehst, wie du am besten mit Kritik umgehst und welche Macht die Worte wirklich besitzen.

2 Fakten über Worte:

  • „Wenn ein anderer dich heruntermacht, hat er wahrscheinlich selbst psychische Probleme.“(S.78 Buch: s.u.). Menschen, die mit sich im Reinen sind, müssen andere nicht schlecht machen.
  • „Die Worte anderer haben nur soviel Macht über dich, wie du es zulässt.“ (S.78 Buch: s.u.)

 

Abschließend möchte ich dir noch etwas zum zweiten Punkt mitgeben. Worte bringen dich nicht um! Es ist einfacher gesagt als getan, nur mache dir den zweiten Punkt besonders bewusst. Es sind nur Worte und wenn du mit einer Aussage nichts anfangen kannst, außer Schmerz zu empfinden, dann ist sie schlicht und ergreifend nicht relevant für dich.

Siehe es ein mal so:

Wenn du eine psychiatrische Klinik besuchen würdest und dort hat es ein gestörter Patient auf dich abgesehen. Er beleidigt dich und wird dir gegenüber ausfällig. In diesem Moment nimmst du es dir natürlich nicht zu Herzen, was er sagt. Du registrierst, von wem die Worte kommen, und siehst über sie hinweg.
Macht das gleiche nun ein Mensch den du kennst, vielleicht sogar liebst, verletzt es dich. Wo liegt der Unterschied? Nicht an den Worten selber, sondern an der Macht, denen du den Worten in diesem Moment gibst.

Tipp:

Gib nur den Menschen die Macht der Worte, die dir Gutes wollen.

 

Quelle:

Arnold A. und Clifford N. Lazarus – „Der kleine Taschentherapeut“

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